Kontakt

Tiergestützte Pädagogik:

Porträt Susanne und Michael Rosenhäger

Michael Rosenhäger, Erzieher
Telefon: 04842 / 8917
E-Mail: michael.rosenhaeger@haus-st-franziskus.de
Susanne Rosenhäger, Ergotherapeutin, ausgebildete Hundetrainerin
Telefon: 04842 / 900400
E-Mail: beagle-erleben@t-online.de  

 
Unsere Angebote  

Tiergestützte Pädagogik

Ein kleines Mädchen im roten Anorak streichelt behutsam eine schwarze Katze, die von einer Erzieherin festgehalten wird.

In der stationären Jugendhilfe werden immer mehr Kinder und Jugendliche betreut, denen das Erlernen eines vertrauensvollen und respektierenden Miteinanders in ihrem sozialen Umfeld nicht möglich war oder die faire und angemessene Kommunikationsformen im Laufe ihres Heranwachsens verlernt haben. Hier wirkt sich die Beziehung zu Tieren anregend auf die individuelle Entwicklung aus. Die tiergestützte Pädagogik initiiert die prozessorientierte Begegnung zwischen dem Jugendlichen und dem Tier und fördert die Beziehungsmöglichkeit zu Tier und Natur. Im Mittelpunkt steht wachsendes Vertrauen und, daraus resultierend, wachendes einander Respektieren.
Ziele der tiergestützten Pädagogik sind unter anderem:

  • mehr Nähe zulassen,
  • Rücksicht auf Lebewesen nehmen,
  • größere Selbstsicherheit erlangen.

Tiere üben nicht nur eine große Faszination aus, sie gehen auch vorurteilsfrei mit den Kindern und Jugendlichen um, ermöglichen nonverbale Dialoge, können trösten und wirken entspannend und Stress reduzierend.

Ergotherapeutin Susanne Rosenhäger kniet neben Jasmin, die einen Dackel an der Leine hält, und erklärt ihr den Umang mit dem Hund.

Auf dem Gelände des Caritashauses St. Franziskus gibt es ein großes artgerecht gestaltetes Tiergehege für Kaninchen. Begleitet durch einen Erzieher haben die Kinder die Möglichkeit, für einen bestimmten Zeitraum die Verantwortung für eines der Tiere zu übernehmen. Sie sind dann zuständig für das Füttern und Ausmisten und beobachten, ob das Kaninchen gesund ist. In der Pflege der Tiere stehen die Stärken der Kinder im Vordergrund, nicht ihre Probleme. Die Sorge um das Tier aktiviert bei den Kindern häufig die Sorge um sich selbst.

Unter Leitung einer Ergotherapeutin und Hundetrainerin bietet das Haus St. Franziskus auch Hundetherapie an. Die große Verlässlichkeit der Tiere und die unbefangene Situation bei Spaziergängen mit Therapeutin und Hund schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich das Kind leichter öffnen kann.

Es ist geplant, die tiergestützte Pädagogik weiter auszubauen und künftig auch Pferde zu halten. Das Gelände des Kinder- und Jugendhauses bietet dafür ideale Voraussetzungen.